Invicta Dynamos – Trikot Sammelbestellung

Invicta Dynamos – Trikot Sammelbestellung

Wer von meinen Eishockeyfollowern hat den Lust auf das neue sehr hübsche Trikot der Invicta Dynamos aus Großbritannien?
Der Blogpost hier dient zur Absprache und dem vorstellen der Idee der Sammelbestellung. Ich persönlich favorisiere das weinrote/creme Auswärtstrikot. Kosten sollen die Trikots 46 Pfund was ca. 64€ sind. Es gibt die Trikots in der Größe S – 4XL

Wenn jemand auch ein Trikot der #Dynamos haben möchte, so schreibt er/sie mir hier in die Comments oder drüben bei Facebook eine Message oder einen Kommentar unter das Bild mit folgenden Daten:

Voller Name: (Bsp.: Christian Baumeier)

Heim oder Auswärtstrikot: (Bsp.: Auswärtstrikot)

Größe: (Bsp.: XXL)

Stückzahl: (Bsp.: 1)

Name auf dem Trikot: (Bsp.: Wally)

Nummer auf dem Trikot: (Bsp.: 44)

Deadline ist der 13. September 2015 23:59H.


Heimtrikot:

Dynamo1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auswärtstrikot:

Dynamo2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WarmUp Trikot:

Dynamo3

#BloggerFuerFluechtlinge

#BloggerFuerFluechtlinge

Letzte Woche habe ich über die bekannten Netzwerke von #BloggerFuerFluechtlinge erfahren.
Da ich es nat. auch wichtig finde, dass wir in einer linken, humanistischen Gesellschaft leben, in der jeder soviel helfen kann, wie er kann möchte ich hier in meinem kleinen Blog auf die Aktion hinweisen.

Auch meine Großeltern väterlicherseits waren damals nach dem zweiten Weltkrieg Flüchtlinge und wurden hier ordentlich aufgenommen. Genau das sollten die Geflüchteten heutzutage auch erwarten ohne das ein ungebildeter brauner Mob #mimimi macht weil sie ihn 1. die Arbeit wegnehmen & 2. gleichzeitig auch noch die Sozialleistungen. #SchrödingersFlüchtling

Die Stimmung die der Mob erzeugt, und von den Konservativen, den strunzdummen Boulevardblättchen und den Doitschlandhype seit 2006 geschürt wurde ist einfach nur noch zum Kotzen. Seit Jahren warnen Linke vor den Auswirkungen und jetzt will es wieder niemand gewusst haben, was passiert wenn man sich Schwarz-Rot-Goldene Hawaikettchen anlegt und sein Auto Schlandardisiert. Wenn es jetzt en Vogue ist zu zeigen wie Geil Doitschland ist, dann sehen wir eigentlich nur, wie Ungeil Schland und seine Bewohner wirklich sind. Zurück zum Thema:

Vor 6 Monaten durfte ich in Berlin der Fanvereinigung blackcorner07 dabei helfen mit den Eisbären Berlin Flüchtlinge in die damalige o2 World einzuladen um mit ihnen aufs Eis zu gehen, Schlittschuhe zu laufen und für ein paar Stunden raus aus ihrem Alltag zu kommen. Die Bilder findet ihr hier: #ebbwelcomesrefugees Vor nicht einmal 2 Wochen fand die selbe Aktion in Dresden statt vor einem Turnier an dem die Eisbären teilnahmen und bald wieder in Berlin, in der Mercedes-Benz Arena. Den Text, den ich damals dazu in meiner Kolumne bei LichtenbergMarzahnPlus.de war:

„Zwischen dem 51. und 52. DEL Spieltag trainierten die Eisbären in der o2 World. Draußen standen sich die Dauerkarteninhaber die Beine in den Bauch, um Tickets für das Pre-Playoff Spiel zu holen und drinnen wurden Kinderaugen zum Glänzen gebracht. Aber von vorne: Die Fangruppe „black corner 2007“ feierte im vergangenen Dezember ihren 7. Geburtstag als Soliparty für Flüchtlinge, die in Berlin untergebracht sind. Nach Monaten der Vorbereitung und mehreren Treffen wurden gemeinsam mit den „Eishockeyfans für Toleranz“, den Eisbären Berlin, dem Eisbären Kids Club, dem Eisbärenmaskottchen Bully und vielen weiteren ehrenamtlichen Helfern ca. 60 Flüchtlinge aus Hohenschönhausen, Lichtenberg und Wedding eingeladen. Mitglieder der Fangruppe holten die Flüchtlinge am Sonnabend,  28. Februar, von ihren Unterkünften ab und brachten sie zum Treffpunkt am neuen Fanbogen. Punkt 10 Uhr eröffnete Eisbären Pressesprecher Daniel Goldstein die Veranstaltung. Nachdem sich die Eisbären und die Organisatoren den black corners vorgestellt hatten, ging es mit den Kids rüber in die o2 World. Die Mannschaft der Eisbären trainierte bereits fleißig für das letzte Hauptrundenspiel der Saison gegen die Iserlohn Roosters. Zuerst waren die Kids natürlich etwas schüchtern und setzten sich – weitab vom eigentlichen Geschehen – auf die Sitzplätze hinter dem Stehplatzbereich. Nach einiger Zeit gewann dann aber doch die Neugier und sie strömten runter an die Plexiglas-Schutzwand, um die Spieler von Nahem zu sehen. Nach dem ersten Gruppenfoto auf der Stehplatztribüne ging es schnurstracks in die Katakomben der o2 World, um sich die Schlittschuhe anzuziehen. Kurz darauf konnten die Mädchen und Jungen endlich aufs Eis der o2 World. Mathias Niederberger war leider der einzige Eisbärenspieler, der sich freiwillig die Zeit nahm, um den Flüchtlingskindern auf dem Eis zu begegnen. Niederberger sagte nach der Aktion, dass er sich einfach freue, das Glänzen in den Kinderaugen zu sehen. Die Eisbären hätten auch eine soziale Verantwortung und er nehme diese sehr gerne wahr. Nach der ganzen Action auf dem Eis gab es anschließend von „Red Star Catering“ gespendete Kartoffelsuppe. Kurz vor Ende der Veranstaltung wurde ich dann noch gefragt, ob ich elf Flüchtlinge mit zurück nach Hohenschönhausen begleiten könne als Unterstützung. Sehr gern hab ich das getan. Der ganze Tag war total Klasse, organisatorisch und vor allem für die ca. 60 Kinder. Ich selbst hatte noch am Abend ein Grinsen vom linken zum rechten Ohr auf dem Gesicht und kann die „besorgten Bürger“ die gegen diese armen Menschen demonstrieren jetzt noch weniger verstehen als vorher. Ein riesengroßes Dankeschön an black corner 2007, die Eisbären Berlin und alle Helfer für diese Veranstaltung! Und wie ich gehört habe, soll das nicht die letzte Veranstaltung gewesen sein. Nächste Saison geht es weiter und ich bin sehr gern wieder mit vor Ort und schreibe bei LichtenbergMarzahnPlus darüber.“

Ihr könnt, wenn ihr helfen wollt bei #ebbwelcomesrefugees mal an faceoff [at] fuertoleranz.de wenden oder offiziell #bloggerfuerfluechtlinge folgendermassen unterstützen:

Geld spenden!

Sachspenden!

dich vor Ort engagieren und Spenden sammeln!

#REFUGEESWELCOME

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#WallysHockeyCorner 17

#WallysHockeyCorner 17

Sommerpause? Schon wieder vorbei?!

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Mitte März hatte ich noch die Termine angekündigt, an denen #WallysHockeyCorner erscheinen sollte, aber dann machte mir ein einmonatiger Krankenhausaufenthalt einen Strich durch die Rechnung. Nun geht es aber endlich wieder los mit der Saison und der Kolumne. Entschuldigung für die nicht erschienen #WHC Kolumnen und Herzlich Willkommen zurück!

Eisbären Berlin
Gefühlt hatten die Spieler dieses Jahr keine Sommerpause. Es gab den ganzen Sommer über Eis im Sportforum Hohenschönhausen und seit Ende Juli ist die komplette Mannschaft wieder in Berlin. Neben den beiden Neuzugängen Bruno Gervais (Lake Erie Monsters), Spencer Machacek (Augsburger Panther) gibt es vier(!) Rückkehrer in die Franchise der Eisbären: Vladislav Filin kommt aus der russischen Nachwuchsliga MHL, wo er im Nachwuchssystem von Red Bull für Salzburg spielte. In der Verteidigung ist ein alter Bekannter wieder da: Micki DuPont kommt aus der schweizerischen NLA von den Kloten Flyers nach neun Jahren wieder in die Hauptstadt. Mit den Eisbären konnte er unter Pierre Pagé 2005 und 2006 bisher zwei Deutsche Meisterschaften feiern. Zwei weitere Rückkehrer befinden sich auf den Torhüterpositionen. Neben Kevin Nastiuk, der aus der DEL2 von den Dresdner Eislöwen kommt und zwischen 2009 und 2012 mit den Eisbären zwei Meisterschaften (2011 und 2012) als BackUp Goalie für Rob Zepp feiern durfte, kommt aus der kanadischen Québec Major Junior Hockey League von den Shawinigan Cataractes nach drei Jahren Marvin Cüpper zurück nach Europa und wird vorerst hinter Petri Vehanen und Kevin Nastiuk als dritter Goalie für das Eisbären Farmteam in Dresden zwischen den Pfosten stehen. Zur Probe bei den Eisbären spielt zurzeit der Japaner Shūhei Kuji und Saša Martinovic hält sich in Berlin fit. Sollte Shūhei Kuji verpflichtet werden, wäre er der erste Japaner, der für die Eisbären aufläuft und nach Chris Marinucci (Saison 2001/2002) der zweite Spieler, der aus Japan nach Berlin wechselt. Japanerfahrung in Verbindung mit den Eisbären haben u.a. auch der ehemalige Verteidiger Ricard Persson, der zwischen 2007 und 2009 in Japan spielte und der ehemalige Eisbärentrainer aus dem Jahr 2000, Glen Williamson.

Die Abgänge beim Rekordmeister sehen wie folgt aus: Casey Borer geht nach zwei Jahren Berlin zurück zu den Nürnberg Ice Tigers, Jimmy Sharrow geht zu den Grizzlys Wolfsburg, Matt Foy in die DEL2 zu den Eispiraten Crimmitschau, Antti Miettinen geht nach einem Jahr DEL zurück nach Finnland zu seinem Heimatteam HPK Hämeenlinna, wo er das Eishockeyspielen in seiner Kindheit erlernte. Ausgeliehen werden der italienische Nationalspieler und Neubesitzer eines deutschen Passes, Alex Trivellato, an die Schwenninger Wild Wings und der Torwart Mathias Niederberger geht zu seinem Heimatteam, der Düsseldorfer EG. Grade bei Niederberger hoffe ich, dass wir ihn in Berlin wiedersehen können, da seine Leistungen letzte Saison stimmten und er ein überaus sympathischer Spieler war. Ansonsten bin ich ein wenig enttäuscht über die Verpflichtungen. Bei der Story, die offiziell kursierte, dass Ex-Eisbärenstar Danny Briere Verteidiger Bruno Gervais empfohlen hat, bin ich ja etwas skeptisch, da bei der USA Scoutingtour Mitte April Lee, Ustorf und Krupp u.a. die Lake Erie Monsters gegen die Grand Rapids Griffins ansahen und Captain bei den Monsters aus Ohio war Bruno Gervais. Das Spiel damals ging 4:6 verloren und Gervais stand dabei bei zwei Gegentoren auf dem Eis. Trotzdem muss er wohl die Eisbären überzeugt haben.

Beim dem am 15. und 16. August ausgespielten Turnier in Dresden belegten die Eisbären den zweiten Platz hinter den Grizzlys aus Wolfsburg. Der HC Verva Litvinov wurde Dritter vor dem Gastgeber aus Dresden. Das erste Spiel gegen Dresden gewannen die Berliner 7:0. Im Finale musste man sich den Grizzlys aus Wolfsburg 4:3 geschlagen geben. Weiter geht es für die Berliner am 22. August in der Champions Hockey League mit dem Heimspiel gegen die ZSC Lions aus Zürich und am 29. August gegen GAP Rapaces aus Frankreich. Neben den beiden Rückspielen am 4. und 6. September war das schon die komplette Vorbereitung auf die am 11. September beginnende DEL Saison.

OSC Berlin und FASS Berlin
Der DEB hat nun auch endlich die Frauenbundesliga terminiert. Am 26. und 27. September starten die Damen vom OSC auswärts beim EC Bergkamen. Fest stehen schon die folgenden Termine: Am 22. August, 16 Uhr, spielen die Eisladies ein Wohltätigkeitsspiel gegen die Hannover Lady Scorpions im Wellblechpalast an der Konrad-Wolf-Straße. Alle Einnahmen gehen zu 100 Prozent an den Verein „Kämpfen für Paul e.V.“ Der 7jährige Paul, der an Adrenoleukodystrophie leidet, freut sich sicher über jeglichen Support von euch. Am 29. und 30. August wird es international im Wellblechpalast. Zu Gast beim Howoge-Cup 2015 sind neben dem OSC Berlin, der erste Ligagegner EC Bergkamen, die Herlev Hornets aus Dänemark, der HC SKP Bratislava aus der Slowakei und der EHV Sabres Wien aus Österreich.

Bei FASS Berlin bereitet man sich auch schon akribisch auf die kommende Saison vor. Am 25. September startet die Oberliga Nord und die Akademiker konnten bisher die größten Leistungsträger halten wie z.B. die Ex-DEL Spieler Patrick Czajka, Nils Watzke und Fabio Patrzek. Spannend finde ich vor allem, dass der niederländische Meister 2015, Tilburg Trappers, am Oberliga-Nord Spielbetrieb teilnimmt und das Gastspiel in Berlin werde ich mir bestimmt nicht entgehen lassen. Die Heimspiele sollen weitestgehend im Erika-Heß-Eisstadion durchgeführt werden. Ab und an werden die Akademiker allerdings auch in Hohenschönhausen im Wellblechpalast spielen. Funfact: Niklas Treutle, der ein Spiel für FASS Berlin zwischen den Pfosten stand (Förderlizenz der Hamburg Freezers), ist der erste Akademiker, der in eine NHL Organisation wechselt. Die Arizona Coyotes gaben Treutle einen Einjahres – Zweiwegevertrag. Dass Treutle allerdings in der NHL spielt, ist höchst unwahrscheinlich, denn mit Mike Smith, Anders Lindbäck und Louis Domingue hat er starke Torhüter vor sich. Treutle wird in der AHL bei den Springfield Falcons, wenn nicht sogar in der ECHL Rapid City Rush in die Saison gehen.

Diverses
Kai Wissmann, Jonas Müller, eine Delegation der Eisbären Berlin (Manager, Trainer etc.) und das gefühlt halbe Pressekorps der Eisbären hatten die Möglichkeit beim Development Camp der Los Angeles Kings Anfang Juli dabei zu sein. Neben den oben erwähnten Berliner Prospect-Spielern waren auch aus Hamburg von den Freezers zwei Jungs dabei, die am siebentägigen Nachwuchs Camp der Kings teilnehmen durften: Dominik Tiffels und Maximilian Franzreb. Die vier jungen deutschen Spieler haben Glück, an solch einen Camp unter professionellen NHL Bedingungen teilnehmen zu können. Dass sie allerdings dabei waren, ist wohl eher der engen Zusammenarbeit der AEG Teams geschuldet als ihres wirklichen Talents wegen. Oder sie waren dabei, weil sie schon von den LA Kings gedraftet wurden. Früher nahmen schon Constantin Braun (er war allerdings von LA gedraftet), André Rankel, Frank Hördler und Florian Busch an einen Camp in Los Angeles teil. Alle blieben in der DEL bei den Eisbären und versuchten ihr Glück nicht in Nordamerika.

Neue Eisbären-Trikots
Am 7. August wurden die neuen Eisbären-Trikots offiziell vorgestellt. In der heimischen Mercedes-Benz Arena spielt man jetzt wieder in Blau, auswärts in Weiß, das dritte Trikot ist rot. Im Oktober wird es zum Breast Cancer Awerness Month sicher wieder ein pinkes Trikot geben. Das erste Mal seit der Saison 2003/2004 spielen die Eisbären in Längsstreifen. Mir persönlich gefällt das Design nicht so, aber es gab in den letzten Jahren schon uninspiriertere Trikotdesigns. Ein weiterer negativer Punkt ist, dass bis auf das DEL Logo, die Meistersterne und bei den Torhütern die Berliner-Rundfunk-Werbung wieder nicht genäht ist und das Trikot dadurch nicht unbedingt hochwertiger wirkt.

#ebbwelcomesrefugees Part II hieß es am 15. August in Dresden. Vor dem oben erwähnten Turnier wurden 40 – 60 Flüchtlingskinder und bedürftige Kinder von den Eislöwen, den Eisbären und der Fanvereinigung Eishockeyfans für Toleranz zum Schlittschuhlaufen eingeladen. Hier könnt ihr nochmal #ebbwelcomesrefugees Part I nachlesen.

Ehemalige Eisbären
Ich habe in der Sommerpause mal nach ehemaligen Eisbärenspielern gesucht und was sie jetzt so treiben. Versuche mal einen kleinen Überblick zu geben:

  • Steve Walker wird Co-Trainer in Mannheim.
  • John Gruden ist erster Chefcoach im neugegründeten Team der Flint Firebirds. Diese spielen in der kanadischen Ontario Hockey League.
  • Apropos OHL, bei den Sudbury Wolves wird Drake Berehowsky Co-Trainer.
  • Ex-Eisbären Lockout Spieler Danny Briere hat seine Karriere beendet.
  • Auf den Tag genau ein Jahr nachdem Trainerlegende Hartmut Nickel seine Trainerkarriere beendete, gab Sven Felski den Beginn seiner Karriere bekannt. Er wird neben Jochen Molling Honorartrainer der U17 Mannschaft des Deutschen Eishockey Bundes.
  • Sebastian Elwing hat in Weißwasser sein Abschiedsspiel bestritten und betreibt künftig eine Torwartschule.
  • Jason Muzzatti wird Torwartcoach an seiner Alma Mater, der Michigan State University bei den Spartans.
  • Das Sommermärchen des vergangenen Jahres vom späten Karrierestart von Rob Zepp in der NHL könnte zum Horrormärchen werden, da Zepp nach dem Auslaufen seines Vertrags in der Organisation der Philadelphia Flyers immer noch keine neue Anstellung hat. Nach B.Z. Informationen wäre für eine Rückkehr in die DEL eine 100.000 Euro Kompensationszahlung an die Eisbären Berlin notwendig.
  • Denis Pederson wurde in Price Albert, Saskatchewan in Kanada in die dortige Hall of Fame aufgenommen. Dort ist er neben Brad Bergen schon der zweite Ex-Eisbären Spieler.
  • Derrick Walser wird Spielertrainer bei den Belfast Giants.
  • Keith Aldridge ist Vizepräsident und Manager im Indianwood Golf and Country Club.
  • Udo Döhler scheint nicht nur ein guter Name für Eishockeyspieler zu sein, sondern auch noch für Bürgermeister. So heißen nämlich die Bürgermeister in Joinville, Santa Catarina in Brasilien und in der Gemeinde Dörfles-Esbach wie Mr. Europacup.
  • Und zu guter Letzt wird in dieser Saison die Rückennummer 14 von Stefan Ustorf gesperrt. Auf der Website der Trikotnummernhistorie steht mittlerweile: „wird nicht mehr vergeben“. Wir können uns also auf eine weitere Trikotzeremonie in dieser Saison freuen.

P.S. In der letzten Kolumne habe ich einen Blick auf den kommenden NHL Draft geworfen und Taggert Corriveau sowie Jansen Harkins vorgestellt, dessen Väter beide bei den Eisbären spielten. Corriveau hatte kein Glück und wurde nicht gedraftet. Allerdings wurde er zum Nachwuchscamp der Carolina Hurricanes eingeladen und durfte dort im Juli vorspielen. Vorspielen beim Nachwuchscamp der Winnipeg Jets durfte auch Jansen Harkins. Allerdings hatte er das Glück, dass sich die Jets beim NHL Draft die Rechte an Harkins in der zweiten Runde auf Platz 47 sicherten. Und um den Kreis zu schließen, noch die Info, dass er dort beim Camp in Winnipeg auf Nikolaj Ehlers traf, der 2014 in der ersten Runde auf Platz gedraftet wurde. Dessen Vater, Heinz Ehlers spielte in Charlottenburg bei den Berlin Capitals.

In eigener Sache
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Ciao and Take care!

Wally #WHC

Original erschienen bei lichtenbergmarzahnplus.de

#WallysHockeyCorner 16

#WallysHockeyCorner 16

Sommerpause? Ach was…

Nachdem ich eigentlich dachte, dass das Hockeyleben nach dem frühen Ausscheiden der Eisbären in den Pre-Playoffs etwas ruhiger wird, wurde ich doch eines Besseren belehrt. Zig nächtliche Spiele meiner Washington Capitals standen auf der Agenda sowie nach 12 Jahren das erste Länderspiel des Deutschen Eishockey Bundes in Berlin und ein Spontantrip nach Prag zur Eishockey WM. Aber dazu unten mehr:

WM Generalprobe: Deutschland vs. Slowenien

Kurz bevor die Nationalmannschaft mit zwischenzeitlich 7 Eisbären (L. Braun, Müller, Wissmann, Haase, Niederberger Noebels und Baxmann) in die Weltmeisterschaftsvorbereitung in Oberhausen mit zwei Spielen gegen Russland einstieg, verplapperte sich Eisbären-Stürmer Marcel Noebels auf seiner Facebookseite, dass der DEB ein Länderspiel im heimischen Wellblechpalast stattfinden lassen würde. Beim DEB gab es keinerlei Infos dazu, aber relativ schnell wurde man auf der Website des slowenischen Eishockeyverbandes fündig, da sie das Spiel schon bewarben. Am 29. April, zwei Tage vor dem Start der Weltmeisterschaft in Tschechien war es soweit, nach 12 Jahren (Berlin) bzw. 20 Jahren (Hohenschönhausen) gab es endlich wieder ein Länderspiel in der Region zu sehen. Da die Los Angeles Kings des slowenischen Superstars Anze Kopitar die Play-Offs in der NHL verpasst haben und er für sein Land spielen wollte, könnte man eigentlich ohne Probleme vom Team Kopitar sprechen statt von Slowenien. Der Superstar überstrahlte alles. Das Spiel war überraschend schnell und auch von Härte geprägt, so dass man den ein oder anderen krachenden Check vernehmen konnte. Der Wellblechpalast war zum Erstaunen einiger Skeptiker gut gefüllt mit 4.060 Zuschauern. Die Atmosphäre war auch ganz angenehm, fast keine Trommeln, keine Klatschpappen sondern einfach nur pures Hockey. Einen besonderen Abend hatten sicher auch die 20 Flüchtlinge, die auf Einladung des Veranstalters in den Welli gekommen waren und einen 4:3 Sieg der Deutschen nach Penaltyschiessen sahen. Nach dem Spiel nahm sich Anze Kopitar noch die Zeit für die Fans und erfüllte geduldig alle Foto und Autogrammwünsche.

#IIHFWorlds – Eishockeyweltmeisterschaft in Tschechien
Am Kampftag der ArbeiterInnen begann die 17-tägige Weltmeisterschaft in Prag und Ostrava. Durch die Verletzungen von Marcel Noebels, André Rankel und Verteidigungsminister Frank Hördler und der Aussortierung der oben erwähnten Spieler von den Eisbären, kam am Ende nur der Harzer Jens Baxmann zu Einsätzen im Trikot mit dem Adler auf der Brust in den 7 Hauptrundenspielen, die die Deutsche Nationalmannschaft innerhalb von 11 Tagen zu absolvieren hatte. Zweiter Bekannter neben Baxi war der Co-Trainer der DEB-Auswahl: Ex-Eisbären Cheftrainer Jeff Tomlinson. Am Ende hatte es nicht zu einer Viertelfinalteilnahme gereicht, weil man gegen den vermeintlich einfachen Gegner Österreich 2:3 verlor und auch das Prestigeduell gegen den direkten Konkurrenten Schweiz mit 1:0. Von der 10:0 Niederlage gegen Kanada braucht man eigentlich gar nicht zu reden. Das war zu erwarten. Gegen Schweden und Tschechien hielt man Phasenweise mit, aber um dauerhaft gegen solche Gegner gewinnen zu können, muss noch viel Wasser von der Elbquelle herunterfliesen. Die Siege gegen Frankreich und Lettland waren gut für das Punktekonto, um die WM als Zehnter von 16 Teams zu beenden, aber schön anzusehen waren sie leider auch nicht. Anscheinend passt man sich sehr gern an das Niveau des Gegners an.

Ein kleines Schmankerl hatte die WM für mich persönlich dann doch noch: Mit meinem bescheidenen Eishockeywissen gewann ich in einem Quiz zwei Eintrittskarten für das Schweiz vs. Deutschland Spiel. Mein Freund Torsten und ich machten uns spontan Dienstag früh auf den Weg nach Prag. Eigentlich wollte ich mir noch etwas Kultur gönnen und nach 15 Jahren mal wieder die Karlsbrücke besuchen und in Klassenfahrtserinnerungen schwelgen, aber da wir die tschechische Eishockey Hall of Fame direkt neben der o2 Arena entdeckten, wurde aus dem Ausflug nichts und wir gingen lieber ins Museum. Allein für die Hall of Fame rund um das tschechische Eishockey hat sich der Trip nach Prag gelohnt. Man sah neben alten Bekannten wie z.B. Ex-Eisbär Jiri Dopita sehr viele Pokale, die Tschechien in all den Jahrzehnten gewinnen konnte, Originaltrikots, Original-Medaillen von Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen sowie auch die original Torhüterausrüstung vom besten tschechischen Torwart aller Zeiten, Dominik Hasek von den Spielen 1998 in Nagano. Das Spiel gegen die Schweiz war leider nicht sehr ansehnlich und man verlor durch ein Tor kurz vor Ende des Spiels auch 1:0. Gleich nach Spielende ging es für Torsten und mich dann zurück nach Berlin und um 22 Uhr war der Prag-Tag dann auch geschafft. Weltmeister wurde übrigens nach einem sensationellen Turnier Kanada, dessen Mannschaft alle anderen Länder aus der o2 Arena in Prag fegte. Im Finale bezwangen die Kanadier Russland mit 6:1. Dritter wurde die USA, die Gastgeber Tschechien 3:0 bezwangen. Für mich war die WM auf so vielen Ebenen ein Wow-Erlebnis. Nicht nur, weil es meine erste war, an der ich Live vor Ort war, sondern auch im Netz wurde seit knapp einem Jahr sehr gute Arbeit geleistet. Also Hut ab vor den Spielern, den Organisatoren & den Mitarbeitern rund um das Event. Trotz allem sollte man bei der IIHF vielleicht einmal darüber nachdenken, die WM nur alle zwei Jahre auszutragen, statt jedes Jahr, um die Wertigkeit etwas zu erhöhen.

Eisbären Berlin

Einige Personalentscheidungen konnten von den Eisbären verkündet werden. Wie bereits in der letzten Kolumne berichtet, wird Matt Foy nicht mehr das Eisbärentrikot tragen. Die drei anderen sicheren Abgänge sind zurzeit Casey Borer, Jimmy Sharrow und Antti Miettinen. Neu dagegen sind Spencer Machacek (von Augsburg) und der Rückkehrer Micki DuPont (Kloten – SUI). DuPont spielte bereits in seinen besten Jahren (2003 – 2006) in Berlin und ich hoffe, dass er an diese Zeiten anknüpfen kann, obwohl ich es aufgrund des fortgeschrittenen Alters von 35 Jahren nicht ganz glauben kann.
Ihre Verträge verlängert haben Laurin Braun, Julian Talbot und Torwart Petri Vehanen. Alle drei haben Zweijahresverträge unterzeichnet.

Am 13. Mai wurden während der Weltmeisterschaft in Prag die 16 Gruppen der Champions Hockey League ausgelost. Die Eisbären treffen auf die Zürich Lions aus der Schweiz und Gap Rapaces aus Frankreich. Die ersten beiden der Dreiergruppe erreichen die nächste Runde.

Die ersten Vorbereitungsspiele der Saison 2015/2016 sind auch terminiert.
Am 15. August treffen die Eisbären in Dresden auf das 2. Liga Team der Eislöwen. Der Gewinner der Partie spielt tags darauf gegen den Gewinner des Spiels Wolfsburg vs. Litvinov

Neben den oben erwähnten sieben deutschen Eisbären Spielern waren auch Petr Pohl (CZ) und Alex Trivellato (ITA) für ihre Länder im Einsatz. Während Pohl den Cut in der Vorbereitung schon nicht überstand und nicht für Tschechien bei der WM spielen durfte, war Trivellato im Kader für Italien für die zweitklassige Division I WM in Polen.

Diverses
Am 26. Und 27. Juni findet in Sunrise, Florida der alljährliche NHL Draft statt, an dem sich die 30 NHL Teams die Nordamerikarechte der besten Talente weltweit sichern. Aus Berliner Sicht ist spannend, dass jetzt langsam die Jungs der ehemaligen Eisbärenspieler in das Alter kommen, in dem sie für die NHL interessant werden. Auf Platz 84 findet sich z.B. Taggert Corriveau wieder, dessen Vater Yvon Corriveau acht Jahre in Berlin spielte. Fünf Jahre in Hohenschönhausen bei den Eisbären und drei Jahre in Charlottenburg bei den Berlin Capitals (DEL) /Preussen (Oberliga). Viel besser platziert auf der Liste der Nordamerikanischen Skater wurde mit Platz 15 der Sohn von Todd Harkins, der im Jahr 2000 für die Eisbären die Schlittschuhe schnürte: Jansen Harkins. Erfolgreichster Sohn eines ehemaligen Eisbärenspielers dürfte Alexander Steen sein, der 11 Saisons in der NHL hinter sich hat und auf bisher 679 NHL Spiele kommt. Sein Vater Thomas Steen kam auf 1.006 Spiele und spielte zwischen 1996 und 1999 für die Eisbären.

In eigener Sache

Am 24. April startete #TBHT. Hinter dem Hashtag befindet sich ein neues Projekt, dass drei eishockeyverrückte Freunde mit mir auf die Beine stellen. Wir Hockeynerds haben uns vorgenommen, unter dem Namen
„The Big Hockey Theory“ unseren Platz in der Blogsphäre zu finden und über die wirklich spannenden und lustigen Dinge abseits von Ergebnissen zu bloggen. Ihr findet uns unter http://thebighockeytheory.de/ , https://www.facebook.com/TheBigHockeyTheory undhttps://twitter.com/BigHockeyTheory/

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Wally #WHC

Original erschienen bei lichtenbergmarzahnplus.de