#WallysHockeyCorner 20

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Saisonstart geglückt

…anders kann man die Bilanz nach drei DEL Wochenenden nicht ziehen. Neben einer Niederlage stehen fünf Siege auf der Habenseite der Eisbären Berlin. Dass ein Sieg dabei in der Verlängerung gelang und man dadurch einen Punkt abgeben musste, ist da sicherlich zu verschmerzen. 14 von 18 möglichen Punkten sind geholt und die Devise kann nur lauten: Weitermachen!

Eisbären Berlin

Viel hatte man sich vor der Saison ausgemalt, wie sehr werden Mannheim und München die Liga dominieren und wo im Mittelfeld stehen die Eisbären. Aber Pustekuchen, nach sechs Spieltagen stehen die Hauptstädter auf Platz 2 der Tabelle, hinter der großen Überraschung zum Start der DEL Saison 2015/2016, den Straubing Tigers, die bisher erst eine Niederlage (in Berlin) kassierten. Aber man sollte sich nicht täuschen lassen. In den letzten zwei Wochen waren alle Spiele eng und bis auf das Champions Hockey League Spiel gegen die Stavanger Oilers wurden alle mit nur einem Tor Vorsprung gewonnen. Ausnahme war das 7:5 gegen den Tabellenführer aus Straubing. Da sorgte „6 Feldspieler“ der Bayern für ein offenes Tor.

Aber von vorne: Gegen die Grizzlys aus Wolfsburg, die in der Sommerpause ihr Design massiv geliftet haben und sich das altbackene Logo abgestreiften, wurde am Freitag, 18. September, 3:2 gewonnen, ehe es zwei Tage später zu dem fulminanten Spitzenspiel zwischen den Berlinern und den Tigers aus Straubing kam. Binnen 60 Minuten, in denen es auf und ab auf dem Eis in der Mercedes-Benz Arena ging, wurden 12 Tore geschossen. 7 auf Seiten der Berliner und 5 Mal musste Vehanen hinter sich greifen. In der Mixed Zone sagte Captain André Rankel nach dem Spiel, er glaube, „dass die Eisbären ein einfaches Hockey spielen.“ Aber ich sehe das gar nicht so. Sehr oft hat z.B. nicht der erste anspielbare Mann den Puck bei Pässen angenommen, sondern ihn durchgelassen für den Mann dahinter, während sich mitunter die Gegenspieler auf den ersten Passannehmer konzentrierten. Besonderes Highlight waren die beiden ersten DEL Tore des Verteidigers Constantin Braun nach knapp 11 Monaten Verletzungspause.

Am Sonnabend, 19. September, fand in der Arena #ebbwelcomesrefugees statt, zu der Veranstaltung könnt ihr unten mehr lesen. Beim vorherigen Training war wieder der Ex-Torhüter der Washington Capitals und Goaliecoach der Berliner, Maxime Ouellet zu Gast und arbeitete besonders mit Kevin Nastiuk. Zum dritten Mal innerhalb von vier Tagen, ging es am Dienstag in die mit 4.069 Zuschauer mehr als leere Arena zum Champions Hockey League Spiel gegen den Norwegischen Serienmeister, der 2010, 2012, 2013, 2014 und 2015 Meister wurde. In einem zähen Spiel, das sich zog wie ein alter Kaugummi, zeigten sich die Eisbären dann doch als cleverere Mannschaft. Mit ihrem 3:0 Erfolg schufen sie eine gute Grundlage für das Rückspiel am 6. Oktober in Norwegen und den möglichen Achtelfinaleinzug gegen HC Kosice aus der Slowakei oder Skellefteå AIK aus Schweden. Nach dem 3:0 Sieg gab Uwe Krupp seinen Jungs einen Tag frei, ehe es am Donnerstag zurück aufs Wellblechpalast-Eis zum Trainieren ging und dann ins Auswärtswochenende nach Krefeld und Schwenningen. Gegen die Pinguine aus der Seidenstadt ließ man einen Punkt liegen und gewann in der Verlängerung 2:1. Zum Abschluss des Wochenendes gewannen die Eisbären in der Helios-Arena gegen die Wild Wings 3:2. Der von den Eisbären an die Wild Wings ausgeliehene Verteidiger und italienische Nationalspieler Alex Trivellato, schoss in dem Spiel sein erstes Saisontor. Nach fünf Siegen in den letzten fünf Spielen steht am Freitag, 2. Oktober, ein Heimspiel gegen Ingolstadt an, ehe die Eisbären auf einen Vierspiele Roadtrip gehen. Von Hamburg geht es übers norwegische Stavangar und Düsseldorf nach Köln.

OSC Berlin und FASS Berlin

Die Eisladies starteten durchwachsen in die DFEL Saison 2015/2016. Nach einer 4:3 Niederlage am 25. September beim EC Bergkamen konnte das Rückspiel Tags darauf 2:0 gewonnen werden.
Mit zwei Niederlagen in die Oberliga Nord starteten die Männer von FASS Berlin. Gegen die Wedemark Scorpions endete das Spiel knapp mit 3:4. Deutlich höher fiel die Niederlage beim Topfavoriten der Liga, in Leipzig bei den Icefighters aus. Dort mussten sich die Akademiker mit 7:3 geschlagen geben.

#ebbwelcomesrefugees Part 2

Bereits zum zweiten Mal nach Ende Februar luden die Eishockeyfans für Toleranz zusammen mit black corner 2007, Eisbären Berlin, Mercedes-Benz Arena, Eisbären Kids Club und dem Maskottchen Bully zu #ebbwelcomesrefugees ein. Am Sonnabend, 19. September um 14 Uhr, war es soweit, die rund 50 Flüchtlingskinder aus drei verschiedenen Einrichtungen gingen mit zirka 50 Kindern des Eisbären Kids Clubs und Florian Busch zwei Stunden aufs Eis. Neben anderthalb Stunden Schlittschuhlaufen durfte die letzte halbe Stunde Eishockey gespielt werden. Die vielen lachenden Gesichter waren den zahlreichen Helfern sicher Dank genug, obwohl ich mir vorstellen kann, dass die auch gar keinen Dank erwartet haben. Bei der zweiten Auflage der Veranstaltung konnte man auch ein paar Hintergründe über die Kinder erfahren. Zum Beispiel war da das Mädchen aus Syrien, das ihren rechten Arm durch Granatsplitter verlor. Das sind Geschichten, die das grausame Geschehen dort greifbarer machen. Ich habe es schon nach der ersten #ebbwelcomesrefugees Veranstaltung hier in meiner Kolumne geschrieben und muss es jetzt noch mal untermauern: Ich kann diese „besorgten Bürger“ absolut nicht verstehen, die wegen der Flüchtlinge auf die Straße gehen. Hätten sie dasselbe durchmachen müssen, wären sie auch froh, wenn sie irgendwo in einem sicheren Land abseits von Krieg und Terror ihre Ruhe finden könnten.

Wo allerdings viel Licht ist, gibt es auch irgendwo etwas Schatten. So wurde ich vor #ebbwelcomesrefugees darauf aufmerksam gemacht, dass es im näheren Umfeld der Mannschaft mehrere Mitarbeiter der Eisbären gibt, die wiederholt öffentlich in sozialen Medien neurechten und rechtspopulistischen Content verbreiten wie z.B. von „Pegida“, „Wacht auf“, „Anonymus“, „Schnauze voll von der BRD GmbH Pseudostaat-Regierung“ und ähnlichem. Es ist mir persönlich völlig unerklärlich, wie man mit solchen Ansichten bei einem internationalen Arbeitgeber arbeiten kann (sei es bei den Eisbären Berlin oder bei der noch internationaler aufgestellten Anschutz Entertainment Group). Ob sich die Eisbären auch in dem Umfang von den Vorfällen öffentlich vor einem Spiel distanzieren, wie vor genau einem Jahr, als es in der damaligen o2 World einen Vorfall gab, wo fremdenfeindliche Äußerungen von Fans gegen farbige Mitarbeiter einer Reinigungsfirma getätigt wurden, bleibt abzuwarten. Ich hoffe die Eisbären besinnen sich auf das folgende Zitat aus der gemeinsamen Erklärung vom September 2014 und geben sie den beiden Mitarbeitern auch nochmal zu lesen:
„Für Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung ist bei uns kein Platz!“
P.S. zum Champions Hockey League Spiel gegen die Stavanger Oilers haben die Eisbären dann noch 450 Freikarten ausgegeben für benachteiligte Jugendliche, soziale Projekte, Flüchtlinge und die engagierten ehrenamtlichen HelferInnen.

Diverses

Die Eisbären haben in dieser Saison einen Statistikanalysten verpflichtet. Aus Belfast von den dortigen Giants wechselte Alan Hamilton in die Hauptstadt, um auch hier die Spiele auszuwerten. In der vergangenen Saison arbeitete Hamilton zusätzlich für die London Knights aus der Ontario Hockey League und analysierte dort – laut seinem Blogpost – jedes Spiel über vier Stunden. In der NHL zum Beispiel ist es seit einiger Zeit en Vogue, auf diese moderne Spielauswertung und Bewertung einzelner Spieler zu setzen und sie dadurch besser zu machen. In der letzten Woche gab es auf Twitter eine Debatte zwischen solch einem Analysten, wie die Eisbären ihn geholt haben und dem ehemaligen NHL-Spieler Paul Bissonnette, der von der ganzen Sache nicht so überzeugt war. Während die Analysten nur auf die reinen Zahlen schauen, meinte Bissonnette, dass diese Zahlen eben nicht die ganze Story erzählen und es auch den menschlichen Blick braucht, da beispielsweise ein Spieler der dritten Reihe nicht die selben Aufgaben hat, wie ein Spieler der ersten Reihe. In beiden Aussagen steckt Wahrheit und ein Mix aus beiden Richtungen wird wohl die Teams stärker machen als eine Fokussierung auf nur eine Analyse. Bisher haben der SC Langenthal, die Zürich Lions und Frölunda Göteburg in Europa auch solche Analysten verpflichtet. Übrigens sind die ersten Teams, wie zum Beispiel die Toronto Maple Leafs, schon wieder den nächsten Schritt gegangen: Sie haben nach dem Analysten aus der letzten Spielperiode für diese Saison einen Sportwissenschaftler angestellt, der die Biomechanik der Spieler in Echtzeit überwachen soll. Dadurch sieht man kleinere Blessuren, bevor sie zu ernsten Verletzungen werden. Ebenso kann man mit dieser Technik erkennen, wann ein Spieler eine längere Pause braucht. Mit den gewonnenen Daten wird man über einen längeren Zeitraum sicherlich richtig viel anfangen können.

Am 6. Dezember kommen die Fans der Iserlohn Roosters mit einem Sonderzug in die Hauptstadt. 
Die Eisbären haben sich von Fanbetreuer Robbie Haschker getrennt, die Sendung Eiszeit von tv.Berlin wurde vorerst eingestellt. Grund sind rechtliche Differenzen zwischen dem Sender und der DEL. Einer der fünf Fanbeiratsmitglieder ist zurückgetreten.
Eisbären-Rückkehrer Micki DuPont trainiert ab sofort 1 Mal pro Woche (immer mittwochs) die U12 Kleinschüler der Eisbären Bambinis mit. Hauptamtlicher Trainer bleibt Rumid Masche.
Nachdem ich in der letzten Ausgabe von #WallysHockeyCorner über den neuen Twitteraccount von Sven Felski berichtete und davon, dass Constantin Braun auch mal einen hatte, ihn aber wieder löschte, tauchte zehn Tage nach dem Erscheinen von #WHC der Account @cbraun90 in meiner Timeline auf. Tine ist also wieder zurück. Welcome back! #ff

In eigener Sache

Ob in zwei Wochen die nächste #WHC Ausgabe pünktlich kommt oder eventuell mit einer Woche Verspätung kann ich hier noch nicht versprechen, da ich zu der Zeit durch Europa reise und mir unter anderem auch Eishockey in der österreichischen Liga EBEL gönne. Also nicht sauer sein, wenn ihr erst wieder in drei Wochen von mir lest. Ansonsten bleiben euch ja noch meine Tweets. Folgen könnt ihr mir unter @Wally44 oder für News aus Lichtenberg, Hohenschönhausen, Marzahn und Hellersdorf @LichtMarzPlus.
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Wally #WHC

Original erschienen bei lichtenbergmarzahnplus.de

#WallysHockeyCorner 19

#WallysHockeyCorner 19

“Endlich wieder Eishockey…”

…stand auf dem Banner an der Oberbaumbrücke, das mit dem blau-weiß-roten Rauch umrandet war, der am Freitagmorgen des 1. DEL Spieltages der Saison 2015/2016 zu sehen war. So ganz stimmt das ja nun auch nicht, da die Champions Hockey Saison schon läuft, aber grundsätzlich stimme ich mit dem Spruch überein. Wird Zeit, dass es wieder losgeht. Zumindest live in der Arena. Im Netz gibt es seit Jahren gefühlt keine Sommerpause mehr, da jeden Tag stündlich, wenn nicht gar minütlich, neue Hockeynews kommen und man dadurch auch keinen Abstand mehr findet. Wie schön waren da die Sommerpausen noch vor 13, 14 oder 15 Jahren. Als man mal wirklich nichts mitbekommen hat zwischen April und September.

Eisbären Berlin
Mit viel Pathos begann am Mittwoch, 9. September, die Saisoneröffnungspressekonferenz der Eisbären Berlin beim Hauptsponsor Gasag. Der neue Berater des Aufsichtsrates, Billy Flynn, berichtete, wie er vor 20 Jahren die Friedrichstraße hoch und runter irrte nach einen neuen Hauptsponsor für seine Eisbären. Damals wollte das Finanzamt den Verein schließen und die DEL die Lizenz verweigern. All das ist dank der Gasag nun Schnee von gestern – oder von vor 20 Jahren. Dies soll auch die Kampagne „Größter Fan seit 1995“ untermauern, die Gasag-Geschäftsführerin Vera Gäde-Butzlaff vorstellte. In der seit 11. September laufenden Kampagne sollen über die Saison hinaus 20 Fans vorgestellt werden. Wie Trommler Ralle, der schon mehrmals in Medien rund um die Eisbären auftauchte (z.B. im Eisbärenfilm Heimspiel aus dem Jahr 1998). Aber auch Eisbärenmitarbeiter wie Billy Flynn oder Sven Felski werden zu Wort kommen. Gasag-Angestellte wie Birgit Jammes, der künstlerische Leiter des Grips-Theaters, Stefan Fischer-Fels, das Direktoriumsmitglied der Neuköllner Oper, Andreas Altenhof, der Karat-Gitarrist Bernd Römer und viele weitere Fans des Vereins werden auf der Kampagnenplattform www.groesster-fan.de ebenfalls vorgestellt. Ein Making of des Shootings und der Bildauswahl ist auf der Seite bereits zu finden, ebenso der Hinweis, dass es im Januar 2016 eine Ausstellung geben wird. Um die anderen Fans ebenfalls einzubinden, werden bald Badges mit dem Namen der Kampagne bestellbar sein. Ansonsten wurde vor den 29 anwesenden Journalisten berichtet, dass der Rekord der verkauften Dauerkarten gebrochen wurde, dass sich die Mannschaft so früh wie nie (seit 20. Juli) und so intensiv (unter anderem zwei Mal Eistraining am Tag) wie schon lange nicht mehr auf die Saison vorbereitet habe. Dass die Stimmung eine positiv angespannte sei, dass Trainer Krupp erst nach dem ersten Viertel der Saison eine erste Bilanz ziehen möchte, wenn man einmal gegen jeden Gegner gespielt hat, und dass Shuhei Kuji nach dem TryOut bleiben darf.
Selten gingen bei einer Spielerverpflichtung die Meinungen so auseinander wie bei der von Kuji. Auf der einen Seite Fans, die es ganz fantastisch finden, so einen kleinen, schnellen und wendigen Spieler in den Reihen zu haben, und auf der anderen jene, die der Meinung sind, dass Kuji dem Team nicht helfen kann. Ich persönlich freue mich über die Verpflichtung, sie ist marketingtechnisch nicht die schlechteste Entscheidung. Zudem ist Kuji auch nur ausgeliehen von Ōji Eagles und wird weiter von der Firma bezahlt, bei der Kuji angestellt ist (Ōji Seishi K.K. – eine Firma der japanischen Papier- und Verpackungsindustrie, die den Eishockeyclubs Ōji Eagles besitzt). Von den Eisbären bekommt er zusätzlich nur ein kleines Salär. Auch wenn Kuji vielleicht einem jungen deutschen Spieler wie Filin den Platz wegnehmen sollte, hat er so die Chance, sich über die DEL2 in Dresden zu beweisen, statt, wenn überhaupt, in der vierten Reihe Bankwärmer zu sein. Die Schnelligkeit, die Kuji mitbringt, hat er schon wunderbar gezeigt. Und seien wir ehrlich, Ausländerlizenzen wurden schon für ganz andere Spieler „verschwendet“. Heid, Swärd, Angell, Arniel, Hahn, MacIlvaine, Kosick, Katic und Wharton waren in den letzten zehn Jahren auch nicht unbedingt die Granaten, die sich mancher Fan gewünscht hätte. Von daher meine Empfehlung: Keep calm and support Kuji!
Zum Sportlichen: In der Champions Hockey League mussten die Eisbären am 4. September in Winterthur gegen die ZSC Lions aus Zürich antreten und zwei Tage später im französischen GAP gegen Rapaces. Beide Spiele gingen verloren. Gegen den ZSC 2:3 und gegen GAP überraschend 1:3. Durch den besseren direkten Vergleich (Hinspiel gegen GAP 6:1 gewonnen) zogen die Hauptstädter noch in die nächste Runde ein und spielen dort gegen den norwegischen Meister Stavanger Oilers. Trotz des Abos auf die Meisterschaft in Norwegen (2010, 2012, 2013, 2014, 2015) glaube ich schon, dass die Eisbären hier einen angenehmen Gegner zugelost bekommen haben. Es hätte sie schlimmer treffen können. Alles andere als ein Weiterkommen würde mich schon überraschen. Zum DEL Start gelang den Eisbären, die endlich nach -zig Jahren ein neues Intro bekommen haben, gegen Nürnberg ein Auftakt nach Maß. Mit 5:2 schoss man die Ice Tigers aus der Mercedes-Benz Arena. Auffälligster Spieler war hier bei Florian Busch, der 5 Schüsse aufs Tor von Andreas Jenike brachte. Diese Arbeit wurde belohnt mit 2 Toren für den Ur-Bayern. Später in der Pressekonferenz fragte ein beleidigter Journalist von Springer, wie denn der Cheftrainer die beiden Glückstore bewerte. Krupp und Pressesprecher Goldstein entglitten die Gesichtszüge und der Reporter bekam auch die gegenteilige Meinung von Kollegen dazu zu hören. Krupp meinte, dass das keine Glückstore waren, sondern Resultat harter Arbeit. Vorausgegangen war ein Interview in der Mixed Zone nach dem Spiel, in dem der besagte Journalist provokativ meinte, dass die 2 Tore 50 Prozent der Gesamtausbeute der letzten Saison waren. Busch konterte gewohnt flapsig: „Ich glaube, da liegst Du ein bisschen falsch. Da musst du nochmal bei Hockeyweb nachschauen. Hast doch ein Smartphone, oder?!“ Auf die Frage, wie er sich auf die Saison vorbereitete, antwortete er: „Ich bin viel Traktor gefahren, hab ne Kuh gemolken und ansonsten war nicht viel anders.“ Das war sicher nicht das Verhalten, was in den Medienschulungen vermittelt wird aber es war mal eine erfrischende Klarheit, die kurz erheiterte. Besonders gut gefallen hat mir die Verteidigerreihe Hördler und DuPont. Da bekam der Name Powerplay auch wieder seine Bedeutung zurück. Die beiden setzten offensiv viele Akzente und feuerten aus allen Rohren ihre Schüsse ab. Einnetzen konnte trotzdem ein anderer Verteidiger mit einem Schlagschuss, der 141 km/h schnell war: Herzlichen Glückwunsch an Bruno Gervais zum ersten DEL Tor im ersten Spiel! Die Tabellenführung nach dem ersten DEL Spieltag konnte nicht gehalten werden, da die Berliner sich in Iserlohn 3:2 knapp geschlagen geben mussten. Tine Braun erzielte nach knapp elf Monaten Verletzungspause in seinem dritten Spiel das Tor zum zwischenzeitlichen 2:1.

OSC Berlin und FASS Berlin
Nicht viel zu vermelden gibt es von den Eisladies und den Akademikern. Beide Teams bereiten sich gewissenhaft auf die neue Saison vor. Während die Eisladies vom OSC Berlin gerade im tschechischen Tachov ihr Trainingslager mit 2x Eiszeit á 90 Minuten bestreiten und gegen die TSG Reutlingen, eine Männermannschaft aus Landesliga Baden-Württemberg, 8:4 gewannen, absolvierten die Jungs von FASS Berlin ihr erstes Testspiel gegen Oberliga-Aufsteiger Tornado Niesky in Weißwasser. Am Ende hatten die Akademiker den längeren Atem. Nachdem es zwischenzeitlich 4:4 stand, gewannen sie am Ende 4:7. Das Rückspiel findet am Sonnabend, 19. September, im Erika-Hess Eisstadion in Wedding statt. Ex-FASS Goalie Philip Lehr hat in Nürnberg einen Vertrag für zwei Monate unterschrieben als Absicherung für Andreas Jenike, falls dieser sich nach Jochen Reimer auch noch verletzen sollte.

Diverses
Demnächst findet wieder #ebbwelcomesrefugees statt. So langsam wird es auch eng auf dem Eis der Mercedes-Benz-Arena. Wie ich gehört habe, freuen sich die Kids schon massig darauf, die Schlittschuhe zu schnüren. In der nächsten Kolumne gibt es dann wie gewohnt den langen Bericht und viele schöne Bilder von lachenden Kindern. Falls ihr helfen möchtet oder Fragen habt, schreibt einfach eine Mail an faceoff@fuertoleranz.de Zusätzlich stellen die Eisbären auch immer ein kleines Kontingent Freikarten für Flüchtlinge für ihre Spiele zur Verfügung.

Sven Felski hat es geschafft, er ist endlich bei Twitter. Hoffentlich bleibt er länger als es seine ehemaligen Teamkollegen Florian Busch und Tine Braun geschafft haben, die nach einigen Monaten ihre Accounts wieder löschten. Die Anmeldung und ein „4 Minuten Chrashkurs“ erfolgte wohl in Verbindung mit den Social Media Aktivitäten von Servus TV, für die Felski als Experte vor der Kamera steht. Dass es Felski ernst meint, merkte man schon daran, dass er mehrere Journalisten aus dem Pressekorps der Eisbären um Hilfe fragte, damit er besser durchsieht. Folgen könnt ihr Hohenschönhausens Bürgermeister unter @FelskiSven #ff.

Ex-Eisbärenverteidiger Rob Cowie arbeitet seit dieser Saison für die NHL Franchise der Nashville Predators als Scout und weilt zurzeit beim #EsteroTourney in Florida, um sich die Spieler seiner Preds gegen Washington, Tampa Bay und die Florida Panthers anzusehen. Bei den Capitals aus Washington spielt der in der letzten Kolumne vorgestellte junge Schweizer Jonas Siegenthaler von den ZSC Lions mit.

Neben der bisher auf der Eisbären Website bekannten Nummer 14, die nicht mehr vergeben wird, hat sich nun auch noch die Nummer 20 von Pederson eingeschlichen, hinter der „Wird nicht mehr vergeben“ steht. Wir können uns diese Saison wohl auf eine zweite Trikotzeremonie in der Arena freuen.

Der ehemalige Torwarttrainer der Eisbären, Frederic Chabot, ist seit Anfang September Development-Coach bei den Minnesota Wild in der NHL.

Apropos Torwarttrainer, der Ex-Eisbär Sebastian Elwing, der in diesem Sommer seine Torwartschule eröffnete, heuerte in Teilzeit beim Eisbären Farmteam in Dresden an. Er wird alle zwei Wochen für drei Tage mit Marvin Cüpper und Co. arbeiten. Nebenbei studiert Elwing in Berlin noch angewandte Sport- und Trainingswissenschaft.

In eigener Sache
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Wally #WHC

#WallysHockeyCorner 18

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„The old Teacher beat the Student!“

„Der alte Lehrer schlägt den Schüler!”, sagte Zürcher SC Lions Coach Marc Crawford am Sonnabend, 22. August, nach dem 6:3 Sieg seiner Mannschaft gegen die Eisbären bei der Pressekonferenz. Bevor er allerdings vom Spielgeschehen berichtete, erinnerte er an den schönsten Moment seiner Karriere, als der Eisbärencoach Uwe Krupp 1996 unter ihm das entscheidende Tor zum Stanley Cup Sieg der Colorado Avalanche schoss. Dass Marc Crawford ein exzellenter Trainer ist, merkt man nicht nur daran, wie professionell er sich gibt, sondern auch daran, dass Top-Nachwuchsspieler wie z.B. der 17-jährige Auston Matthews aus der USA (wird im nächsten NHL Draft im Juni 2016 unter den ersten 3 Picks sein) in die Schweiz kommen, um unter ihm spielen zu können und sich noch mehr zu verbessern als sie es in einem nordamerikanischen Nachwuchsteam schaffen könnten. Den gleichen Weg geht auch der von den Washington Capitals an Position 57 in Runde 2 gedraftete Schweizer Jonas Siegenthaler. Auf Anhieb überzeugte er beim Development Camp die Verantwortlichen von seiner Leistung und wurde daraufhin mit einem Drei-Jahresvertrag ausgestattet, von dem er das erste Jahr noch unter Marc Crawford beim ZSC spielen darf. Dass Siegenthaler ein so großes Talent besitzt, sieht man auch an dem Fakt, dass Steve Richmond aus der Organisation der Capitals in Berlin zu Besuch war, um Siegenthaler noch einmal zu beobachten. In zwei Wochen wird die #97 der Zürcher allerdings fehlen, da Siegenthaler für kurze Zeit nach Nordamerika fliegt, um in Florida gegen die Prospects anderer NHL Teams anzutreten. Uwe Krupp hatte völlig recht, als er in der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte, dass mehr Trainer wie Crawford in Europa arbeiten müssten, „die unseren Sport mit ihrer Expertise nach vorne bringen”.

Eisbären Berlin

Die Eisbären starteten mit einem traurigen Moment in die Champions Hockey League Saison. Mit einer Choreographie und einen Moment der Stille gedachten sie des langjährigen, engagierten Fans Timo Paul, der Anfang August verstorben ist. In dem Spiel wurden die Eisbären vom ZSC in der Anfangsphase regelrecht überrannt, so dass es nach dem ersten Drittel bereits 3:0 aus Sicht der Zürcher hieß. Die Berliner konnten sich allerdings an ein 3:3 herankämpfen, ehe man zum Ende des Spiels noch 3 Tore kassierte und 3:6 verlor. Funfact, genau 364 Tage zuvor verloren die Eisbären ihr Spiel gegen das Schweizer Team aus Fribourg auch  6:3.  Im zweiten CHL Spiel drehten die Eisbären gegen den französischen Meister GAP Rapaces am Sonnabend, 29. August, richtig auf und gewannen verdient 6:1. Man of the Match war ganz klar der kleine, schnelle und quirlige japanische TryOut Spieler Shuhei Kuji, der seine sehr gute Leistung an dem Abend mit einem Tor krönen konnte, welches in der Art sonst nur absolute Ausnahmeprofis wie Alexander Ovechkin schießen. In der Mixed Zone sprach Kuji, übersetzt von Gasttrainer Mark Mahon, deutlich geflasht von der gesamten Situation, in den höchsten Tönen von den Eisbärenfans. Durch die tolle Arena und das große Medieninteresse fühle er sich etwas überrannt, so der Japaner.

Ich muss gestehen, dass ich eher skeptisch war bezüglich Kuji, aber das Spiel hat mir gezeigt, dass man ihn ruhig verpflichten könnte. Es gelingt ihm durch seine Schnelligkeit, Räume zu schaffen, die seine Mitspieler intelligent nutzen können. Oder Kuji nutzt die Chancen selbst, so wie bei seinem ersten Tor für die Eisbären, wo er einfach den einen Schritt schneller war als der Gegner. Unerwähnt bleiben sollten natürlich nicht die körperlichen Nachteile: Da Kuji mit 1,70 Meter sehr klein ist, wurde er auch beim Spiel gegen GAP öfter gecheckt. Aber wenn man ihm z.B. Henry Haase in der Verteidigung an die Seite stellt, bin ich mir sicher, dass dieser als Tough Guy seinen Job gut erledigen würde und ihn beschützen könnte. Die Zuschauerstatistik ist europaweit wieder sehr ernüchternd. Während beim Spiel gegen die Lions 6.570 Fans in die Mercedes-Benz Arena pilgerten, waren es gegen GAP Rapace nur 5.650 Zuschauer. Woher das Desinteresse bei europäischen Spielen kommt, ist mir nicht ersichtlich, da doch eigentlich jeder Eishockeyliebhaber lieber ein Topspiel gegen z.B. die ZSC Lions sehen könnte, anstatt zum gefühlt 39. Mal ein Duell mit den Straubing Tigers. Weiter geht es mit der CHL für die Eisbären mit den beiden Auswärtsspielen am Freitag, 4. September, im schweizerischen Winterthur gegen die ZSC Lions und am Sonntag, 6. September, im französischen GAP gegen Rapaces

OSC Berlin und FASS Berlin

Die Damen vom OSC Berlin spielten am 22. August ihr Benefizspiel, „Kämpfen für Paul“, gegen die Hannover Lady Scorpions. Vor dem Spiel wurde ein Spendenscheck über 2.100 Euro an den Verein Kämpfen für Paul e.V. überreicht. Das an diesem Nachmittag zweitrangige Endergebnis war 3:2 nach Penaltyschießen für die Eisladies aus Berlin. Am 29. und 30. August kam es im Wellblechpalast zum international hochkarätig besetzten Howoge-Cup, den der EHV Sabres Wien für sich entscheiden konnte. In zehn Spielen an zwei Tagen gab es am ersten Tag eher die engen Kisten mit vier Partien, die mit nur einem Tor Unterschied endeten. Drei davon im Penaltyschiessen. Am zweiten Tag folgten die torreichen Spiele, die u.a. 7:5 oder 7:2 ausgingen. OSC Berlin belegte am Ende Platz 3 und hofft, den Howoge-Cup jährlich in Vorbereitung auf die neue Saison durchführen zu können.

Die Akademiker von FASS Berlin haben nochmal richtig zugeschlagen auf dem Transfermarkt. Erst holten sie die Torhüterin Mareike Krause, die mit einer Doppellizenz für OSC Berlin und FASS Berlin auflaufen darf, dann wurde der niederländische Nationalspieler Julian van Lijden verpflichtet, der zwischen 2006 und 2009 für die Eisbären Juniors in der Schüler-Bundesliga und DNL spielte. Der Kontakt zu van Lijden kam über den ehemaligen Mitspieler Christian Leers zustande. Und zu guter Letzt gibt es einen Wechsel auf der Cheftrainerposition der Akademiker. Rumid Masche wird hauptamtlich zu den Juniors der Eisbären gehen. Den freiwerdenden Posten übernimmt Czeslaw Panek. Der 61-jährige, 59-malige polnische Ex-Nationalspieler, der früher u.a. für die Preussen in Berlin spielte und als Trainer u.a. italienischer Meister mit dem HC Bozen wurde, verstärkt die Akademiker ab sofort und leitete bereits die ersten Trainingseinheiten. Um nochmal zur Torhüterin Mareike Krause zu kommen: Sie ist in bester Gesellschaft von Frauen, die versuchen, im Männerbereich Fuß zu fassen. Neben ihr haben das auf nationaler Ebene auch schon Jennifer Harß, Ivonne Schröder und Viona Harrer praktiziert so wie bei FASS Berlin im Regionalligateam Susi Götz und Nina Kamenik. International fallen mir auf Anhieb Manon Rheaume ein, die es kurzzeitig bei den Tampa Bay Lightnings probiert hat, und Shannon Szabados bei den Edmonton Oilers. Allerdings ohne Erfolg. Bei den Feldspielerinnen probierte es 1998 Maren Valenti bei den Eisbären Berlin. Für mehr als ein Testspiel gegen die Kassel Huskies reichte es allerdings nicht. FASS Berlin und die gesamte Berliner Eishockeyfamilie trauert um Detlev Minter. Der Stadionsprecher der Berlin Capitals/Preussen Berlin, der in der Saison 2005/2006 auch bei FASS Berlin am dem Mikrofon stand, verstarb am 25. August.

Diverses

Ab und zu gibt es diese Zufälle, dass bei Twitter ein Tweet auftaucht und in die Timeline gespült wird. So zum Beispiel, dass die Anschutz Entertainment Group, Besitzerin der Eisbären, für ihr Franchise in Berlin einen neuen Director Business Operations sucht. Die Stelle soll wohl im kaufmännischen Bereich auf einer Ebene mit dem Sportdirektorposten von Stefan Ustorf stehen. Es ist auf alle Fälle spannend, einmal Einblick zu bekommen, welche Anforderungen bei einer solchen Position gestellt werden und was genau die Tätigkeitsbeschreibung für so einen Job ist.  So etwas bleibt den Eishockeyfans ja meist verborgen.

Da ich ja bekanntermaßen Freund der großen Airbrush-Kunst auf Torhütermasken bin, gab es für mich vergangene Woche Grund zur Freude, denn die neue Goaliemaske von Marvin Cüpper ist aus Kanada angekommen. Ein schlichtes blau-weißes Design ohne viel Schnickschnack mit drei Eisbärenlogos hat David Leroux von DIELairbrush für Cüpper gestaltet. Funfact: Bevor Leroux seine Karriere beenden musste, spielte er für die Shawinigan Cataractes in der QMJHL. Von dem Team wechselte Cüpper im Sommer in die Organisation der Eisbären. Leroux gestaltete bisher u.a. auch Masken für Timo Pielmeier aus Ingolstadt oder den slowakischen Nationaltorhüter Jaroslav Halak im Dienste der New York Islanders. Ein wenig hatte ich ja gehofft, dass Cüpper bei seiner goldenen Farbwahl von den Cataractes bleibt, denn mir persönlich hat das ganz gut gefallen.

Die Eisbären Juniors hatten letzte Woche beim Hockey is Diversity Cup hohen Besuch aus Kanada. Neben einem Auswahlteam aus Kanada schaute auch die stellvertretende kanadische Botschafterin Jennifer May im Hohenschönhausener Wellblechpalast vorbei.

Jahrelang gab es im Sommer immer wieder Spekulationen, ob der altinternationale Spieler Jiri Dopita zurück nach Berlin kommt. Nun hätten die Eisbären die Chance, ihn zurückzuholen. Nicht als Spieler, aber um eventuell den Trainerstab zu verstärken, da Dopita nicht mehr Co-Trainer beim HC Olomouc ist.

Mike Bullard ist ein Radiomoderator aus Mississauga in Kanada und Host der Sendung „Beyond the Mic with Mike Bullard“. Seinen knapp 43.000 Followern auf Twitter verkündete er am 30. August, dass nicht er auf der gehackten und veröffentlichten Liste des Seitensprung/Datingportals Ashley Madison stand, sondern sein Namensvetter, der ehemalige Eishockeyspieler Mike Bullard, der zwischen 1998 und 2000 zwei Jahre für die Eisbären in Berlin aufs Eis ging.

Der deutsche NHL-Spieler Korbinian Holzer steht für einige Tage in Hohenschönhausen mit auf dem Eis bevor er zu seinem Team, die Anaheim Ducks, reist.

In eigener Sache
Diese Saison wird #WallysHockeyCorner noch internationaler, da bereits jetzt, vor der Saison die Spielpläne der europäischen Ligen gecheckt wurden und die ein oder andere interessante Partie von mir ins Auge gefasst wurde. So geht es dieses Jahr im Oktober nach Österreich, um dort die Vienna Capitals gegen Red Bull Salzburg zu sehen. Und Ende November noch einmal für drei Spiele der Nationalliga A, um dort an drei Tagen in drei Städten drei Matches zu sehen. Angepeilt sind ZSC Lions vs. HC Lausanne, HC Ambri-Piotta vs. ZSC Lions und Kloten Flyers vs. HC Ambri Piotta.
Vielleicht lässt sich im neuen Jahr die tschechische Liga und Sparta Prag auch noch besuchen. Ich hoffe, dass Ihr Euch schon auf die Berichte freut.
Bedanken möchte ich mich hier in aller Form auch bei den stillen Mitlesern, die nicht so im Netz aktiv sind. Denn die gibt es auch, wie ich nach dem Spiel gegen die ZSC Lions bemerkte, als ich von einer Leserin angesprochen wurde, die sich für die Kolumne bedankte und weiterhin viel Erfolg wünschte. Sowas motiviert ungemein. Vielen Dank!

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Wally #WHC

Original erschienen bei lichtenbergmarzahnplus.de